Sicherheit & Regeln

Schwuppii ist nur für Erwachsene. Wortfilter blocken Kontaktdaten, Geldforderungen und Beleidigungen, Bilder und Videos werden vor der Zustellung geprüft, und in jedem Chat steckt ein Melden-Button. Chatverläufe speichern wir nicht, IP-Adressen liegen nur gehasht vor. Wer sich als minderjährig zu erkennen gibt, fliegt sofort raus und wird gesperrt.

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Zufallschat heißt: Du weißt vorher nie, wer auftaucht. Genau deshalb gibt es hier Regeln – wenige, dafür harte. Schwuppii ist ab 18. Das bestätigst du beim Einstieg, und das ist keine Formalie.

Was gar nicht geht

Wer im Chat andeutet, minderjährig zu sein, ist raus. Sofort. Kick aus dem Gespräch, dazu eine Sperre für 24 Stunden. Das gilt auch, wenn es als Scherz gemeint war. Wir sortieren lieber einen Spaßvogel aus, als einen Vierzehnjährigen durchzulassen.

Ein Wortfilter läuft auf Deutsch und Englisch mit. Er greift bei Kontaktdaten – Handynummern, Mail-Adressen, Profilnamen anderer Plattformen –, bei Zahlungsaufforderungen, bei Krypto-Geschichten und bei Beleidigungen. Der Filter ist kein Richter, sondern ein Türsteher. Er hält das Offensichtliche auf, damit du nicht jedes Mal selbst reagieren musst.

Melden dauert zwei Sekunden

In jedem Chat sitzt ein Melden-Button. An jeder Medien-Kachel sitzt noch einer – so kannst du ein Bild melden, ohne es überhaupt aufzudecken. Melden kostet dich nichts und beendet die Unterhaltung.

Melden drei verschiedene Personen dieselbe Person innerhalb von zehn Minuten, läuft automatisch ein Timeout. Dafür muss niemand nachts wach sein. Dass es drei verschiedene sein müssen, ist Absicht: So kippt niemand jemanden im Alleingang aus dem Chat.

Dazu kommt ein Skip-Limit. Wer im Sekundentakt durch den Pool rast, um Profile abzugrasen, wird ausgebremst. Beim normalen Weiterklicken merkst du davon nichts.

Medien werden vorher geprüft, nicht hinterher

Bilder, kurze Videos und Sprachnachrichten laufen durch eine automatische Prüfung, bevor sie bei dir ankommen. Mutmaßlich Minderjährige, Gewaltdarstellungen, Waffen und Tierquälerei werden immer blockiert. Die Datei erreicht dich schlicht nicht.

Nacktheit zwischen Erwachsenen wird nicht blockiert, sondern markiert: „Enthält möglicherweise Nacktheit“. Die Kachel bleibt trotzdem unscharf, bis du sie antippst. Nichts spielt von allein ab. Und falls dir das insgesamt zu viel ist: Der Empfang lässt sich per Schalter komplett abstellen. Wie der ganze Ablauf aussieht, steht unter So funktioniert's.

Was wir gar nicht erst wissen

Chatverläufe speichern wir nicht. Was ihr schreibt, ist weg, sobald das Gespräch vorbei ist. Eine einzige Ausnahme: Bei einer Meldung heben wir die letzten 20 Nachrichten sieben Tage lang auf, damit sich überhaupt prüfen lässt, was passiert ist. Danach löschen sie sich von selbst.

IP-Adressen liegen nur gehasht vor – als Prüfsumme für Sperren, nicht als lesbare Adresse. Ohne Konto, ohne Mailadresse und ohne Passwort gibt es schlicht wenig, das man uns abluchsen könnte. Dein Wiederherstellungscode ist der einzige Schlüssel zu deinem Profil, und den hast nur du.

Nicht jedes Gegenüber ist ein Mensch: Im Pool sind auch KI-Gesprächspartner unterwegs. Sie tragen im Chat ein „KI“-Badge und weisen dich beim Chatstart darauf hin, was sie sind. Melden und Weiterspringen funktionieren dort genauso wie sonst.

Was du selbst tun kannst

Technik fängt viel ab, aber nicht alles. Vier Dinge, die wirklich helfen:

Keine Kontaktdaten. Nummer, Mail, Insta – nicht in den ersten Minuten und erst recht nicht, weil jemand drängelt. Wer sofort auf eine andere Plattform will, hat dafür meistens einen Grund, den du nicht magst.

Kein Geld. Keine Überweisung, keine Gutscheincodes, keine Wallet-Adresse, kein „ich geb's dir morgen zurück“. Nie. Auch nicht bei rührenden Geschichten, auch nicht bei Tränen.

Screenshots kann niemand verhindern. Keine Software der Welt stoppt jemanden, der ein zweites Handy auf den Bildschirm hält. Schick nichts, was dir unangenehm wäre, wenn es woanders wieder auftaucht.

Im Zweifel: Weiter. Der Button ist kein Notfallknopf, sondern normales Werkzeug. Komisches Gefühl, blöder Spruch, seltsame Fragen – drück „Weiter“ oder Esc. Du schuldest niemandem ein Gespräch, auch keine Erklärung.

Häufige Fragen

Werden meine Chats mitgelesen oder gespeichert?

Verläufe speichern wir nicht. Der Wortfilter prüft Nachrichten automatisch im Vorbeigehen, ohne sie abzulegen. Nur wenn dich jemand meldet, bleiben die letzten 20 Nachrichten sieben Tage lang liegen.

Was passiert, wenn ich jemanden melde?

Das Gespräch endet sofort und die Meldung geht in die Prüfung. Kommen in zehn Minuten drei Meldungen von drei verschiedenen Personen zusammen, greift automatisch ein Timeout.

Kann ich Bilder und Sprachnachrichten komplett abschalten?

Ja. Der Schalter „Medien empfangen“ lässt sich jederzeit ausmachen, dann kommt gar nichts mehr an. Alles, was du empfängst, ist ohnehin verdeckt und verschwindet nach 24 Stunden.

Sieht mein Gegenüber, wo ich wohne?

Nein. Standortdaten werden sofort auf 10 km gerundet, angezeigt wird nur eine grobe Distanz wie „ca. 20 km“. Adresse, Stadtteil oder Name tauchen nirgends auf.

Wo liegen eure Server?

In der EU. Viel zu holen gibt es dort nicht: IP-Adressen liegen nur als Prüfsumme vor, und ein Konto mit Namen, Mail oder Passwort existiert bei uns gar nicht erst.