Zufallschat in der Stadt Bern

Der Chat für die Stadt Bern verbindet dich ohne Konto und ohne Benutzernamen per Zufall mit einer fremden Person aus Bern oder dem Umkreis, also auch aus Thun, Biel, Burgdorf oder Solothurn. Geschrieben wird, nicht gesprochen. Wer sich gegenseitig mit dem Herz markiert, wird zum Match und findet sich beim nächsten Besuch wieder. Nur für Erwachsene.

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Bern nimmt sich Zeit. Die Aare macht ihre Schlaufe um die Altstadt, unter den Lauben wird man auch bei Regen nicht nass, und wer rennt, fällt auf. Schwuppii passt da erstaunlich gut rein: Du tippst Bern ins Umkreisfeld, bestätigst, dass du über 18 bist, und bist im Chat mit einer fremden Person. Kein Konto, keine E-Mail, kein Benutzername: Du sagst nur Geschlecht, Altersgruppe und Region. Passt es nicht, drückst du Weiter oder Esc.

Bundesstadt mit angezogener Handbremse

Bern ist Regierungssitz, trägt das aber nicht vor sich her. Zwischen Bundeshaus und Zytglogge arbeiten Verwaltung, Bahn, Post und Versicherungen, und nach Feierabend ist die Innenstadt schnell leer. Das Leben verschiebt sich: in die Länggasse zu den Studierenden, ins Breitenrain zu allen, die dort eine Wohnung ergattert haben, in die Lorraine, wo es am wenigsten ordentlich zugeht.

Im Sommer treibt die halbe Stadt die Aare hinunter, vom Eichholz bis zum Marzili, der Rest liegt daneben im Gras. Entsprechend die Themen im Chat: wie kalt das Wasser ist, YB und das Wankdorf, der Zibelemärit im November, und die ewige Frage, ob Bern langweilig oder einfach entspannt ist. Zugezogene und Einheimische beantworten sie zuverlässig verschieden.

Wer im Umkreis mitliest

Der Umkreis von 50 Kilometern zieht ein buntes Feld zusammen. Thun mit See und Bergen dahinter, Burgdorf und das Emmental, Langenthal am Rand, Solothurn hinten raus. Nach Westen wird es zweisprachig: Biel/Bienne, wo Deutsch und Französisch im selben Satz vorkommen, dazu Murten und Freiburg. Der Röstigraben läuft quer durch deinen Kreis.

Willst du weiter, nimmst du statt des Umkreises den Kanton Bern, der vom Jura bis ins Oberland reicht. Ist gerade niemand in der Nähe, lockert Schwuppii den Filter von selbst: erst Kanton, dann Schweiz, dann alle. Dein Standort wird sofort auf 10 Kilometer gerundet, angezeigt wird nur „ca. 20 km“.

Bärndütsch im Textfeld

Berndeutsch ist gedehnt, und das überträgt sich aufs Getippte. „Äuä“, „gäu“, ein langgezogenes „scheen“ — wer so schreibt, kommt von hier. Wer aus Biel kommt, streut vielleicht ein „salut“ ein. Pflicht ist nichts: Dialekt, Hochdeutsch oder Englisch, alles geht durch. Der Wortfilter prüft Deutsch und Englisch.

Ein Herz, das niemand sieht

Gefällt dir jemand, tippst du das Herz. Das Gegenüber merkt davon nichts. Tippt die Person ebenfalls, entsteht ein Match. Beim nächsten Besuch siehst du, welche Matches online sind, wirst bevorzugt wieder mit ihnen verbunden und kannst im Matches-Chat gezielt auf sie warten. Praktisch in einer Stadt, in der man sich sowieso dauernd über den Weg läuft.

Damit das einen Gerätewechsel übersteht, bekommst du beim ersten Besuch einen Wiederherstellungscode im Format WORT-WORT-1234. Mehr dazu unter Code.

Getippt, nicht gefilmt

Schwuppii ist ein Textchat. Kein Live-Video, kein Anruf. Bilder, kurze Videos und Sprachnachrichten kannst du verschicken, sie kommen verdeckt an, werden vor der Zustellung automatisch geprüft und sind nach 24 Stunden weg. Ab 18, Melden-Button in jedem Chat, keine gespeicherten Chatverläufe, Hosting in der EU. Details unter Sicherheit.

Häufige Fragen

Reicht der Umkreis bis Interlaken?

Nein, das Berner Oberland liegt zu weit weg. Thun ist die letzte grössere Station im Kreis. Für Interlaken, Spiez oder Langnau nimmst du den Kantonsfilter.

Ist Biel im Umkreis dabei?

Ja. Und damit auch Leute, die zu Hause Französisch reden. Schreiben kannst du, wie du willst.

Muss ich Berndeutsch tippen?

Nein. Viele schreiben Hochdeutsch, gerade weil das Gegenüber aus Solothurn, Freiburg oder ganz woanders sitzen kann.

Was kostet der Chat?

Nichts. Keine Coins, kein Abo, keine App. Schwuppii läuft im Browser und lässt sich als PWA auf den Homescreen legen.